
Was man bei dieser Überschrift denkt....?!
[Mhm, ich will gar nicht wissen, was ihr jetzt von MIR denkt *gg*]Ist ein sehr schweres und oft behandeltes Thema, denke ich.
Eingefallen ist es mir vor einigen Stunden auf dem Weg nach Hause.
Ich dachte, ich könnte mal wieder einen Beitrag schreiben, doch ein Thema wollte mir nicht so wirklich einfallen. Na ja, bis ich dann auf dieses hier gestoßen bin. Ich wollte mir zuerst einige Meinungen im Internet durchlesen, aber dann dachte ich, wäre es vielleicht besser, erst die eigene Meinung zu äußern und anschließend vielleicht mal nachzulesen, was die anderen denken.
Das reicht erst mal für die Einleitung, komme ich einfach mal zum Anfang.
Der Sinn des Lebens....wo soll man da anfangen?!
Ich glaube nicht, dass es nur einen Sinn gibt. Man könnte die verschiedenen Aspekte in Gruppen einteilen: Der Sinn für einen selber und er Sinn für die Umwelt. Mit Umwelt ist alles gemeint, was sozusagen übrig bleibt. Mitmenschen, Natur, usw. Dann ist der Sinn jedes Menschen sicher ein anderes, auch ändert er sich evtl oder bekommt neue Aspekte dazu.
Schaut man sich zum Beispiel ein Neugeborenes Kind an. Der Sinn ist es, die Eltern glücklich zu machen, stolz zu machen. Außerdem soll das Kind wachsen, um Ziele zu erreichen und später evtl. selbst Kinder bekommen. Im Alter kommen immer mehr Wege hinzu, mehr Gründe zu Leben. Manche leben für ihre Freude, oder mit ihren Freunden, um es anders auszudrücken. Andere für ihre Hobbies, ihre Leidenschaften. Der Wunsch, Familie zu Gründen, oder für immer frei zu sein, das alles kann ein Teil des Sinnes zu Leben sein. Was es im Endeffekt ist, bleib jedem selbst überlassen. Jeder muss ihn für sich selbst finden.
Mir ist klar, dass man nie die Antwort finden kann. Nicht für sich selber und nicht für andere oder die Menschheit im Allgemeinen. Ich will es auch gar nicht wissen. Was bringt es mir, zu wissen wofür ich lebe? Viel lieber LEBE ich und finde für mich selber einen Teil der Antwort.
Der Sinn kann zum Beispiel auch einfach sein, zufrieden zu sein, um mal ein ganz grobes Beispiel zu nehmen. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass es für viele viel zu oberflächlich ist. Und ja, es ist oberflächlich zu sagen, man lebt um glücklich zu sein. Aber wieso sollte man tiefer gehen? Ist es nicht schon ein Sinn des Lebens, es zufrieden zu meistern? Wieso sollte ich noch weiter denken, es bringt mich eh nicht weiter. Ich meine jetzt nicht nur in diesem Beispiel, ich meine allgemein. Die Menschen wollen für alles eine Erklärung, das kann ich nicht nachvollziehen. Kann natürlich auch daran liegen, dass meine Stärke nicht gerade Mathematik oder Physik ist... Ich will mein Leben auch nicht mit Zahlen oder Formeln auf einem Papier haben, es reizt doch gerade, dass man nicht wirklich weiß, was das Leben ist, was man erlebt, usw. Ich lebe einfach, selbst wenn es keinen Sinn hat, dann eben nicht. Ich will mein Leben nicht verschenken, ich möchte etwas draus machen. Jeder andere Mensch sollte auch die Chance bekommen, zu leben und seinen eigenen Weg zu gehen um vielleicht einen Teil von dem „Sinn des Lebens“ zu finden. Wenn man sich gegenseitig hilft, kommt man weiter. Man kann zusammen leben, und vielleicht ist es auch der Sinn für den einen oder anderen, jemanden zu finden, mit dem man zusammen lebt. Wie schon gesagt, jeder hat seinen eigenen Sinn, auch wenn man sich vielleicht oft nicht klar wird, warum man lebt. Ich finde es gut, wenn man sich Gedanken über sein Leben macht, jedoch muss man sich im Klaren sein, dass man nie die ganze „Wahrheit“ finden kann. Dafür ist das Leben zu kurz. Man sollte sein Leben aber nicht verschwenden, jede Handlung hat auch eine Folge, was jetzt vielleicht aber auch ein anderes Thema ist.
Wenn ich die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens innerhalb einiger Sekunden bekommen könnte, würde ich, wie schon erwähnt, dankend ablehnen. Wenn ich erst mal den Sinn vollständig kenne, hat es dann einen Sinn weiterzuleben? Hätte es sicher, ich glaube auch nicht, dass der Sinn des Lebens einem den Willen gibt zu leben. Also nicht alleine der Sinn hält einen aufrecht. Aber der Wahre Grund ist, dass gerade diese Unwissenheit manchmal ganz gut tun kann. Nicht in allen Dingen, in den wenigsten. Aber in diesem Fall tut sie mir gut. Man weiß nicht, was kommt, man kann die Hoffnung behalten und außerdem behält das Leben so seinen geheimnisvollen Charakter.
Es gibt Fragen, auf die man besser keine Antwort bekommen sollte. Wenn ich fähig wäre, alles zu wissen, warum lebe ich dann. Ich möchte dazulernen, nicht [nur] im schulischen Sinn. Und das kann ich nur, wenn es Dinge gibt, auf die niemand eine Antwort weiß. So bleibt auch die Freiheit jedes Menschen erhalten. Wenn man sich schon anpassen muss, wenn jemand einem schon einredet, dass die Wurzel aus 16 vier ist, dann kann man wenigstens in anderen Dingen denken, wie man will. Durch die ganze übertriebene Forschung wird einem doch im Endeffekt auch nur die Freiheit genommen [Bezogen auf solche Forschungen, die größtenteils unnötig sind, sowie solche, die sich mit Fragen wie „dem Sinn des Lebens“ u.ä. beschäftigen]. Das soll nicht heißen, dass ich gegen Fortschritt oder Forschung bin, es geht mir nur um bestimmte Aspekte der Forschung.
Kurz, jeder Mensch muss der Frage nach dem Sinn des Lebens
selbst nachgehen, falls es ihn interessiert. Ich denke, jeder macht sich mal drüber Gedanken. Ich hab dies jetzt auch mal einigermaßen ausführlich getan und hab meine Gedanken jetzt sogar festgehalten, auch gut. Ich bin mir sicher, mit der Zeit denke ich anders. Vielleicht werde ich alles komplett anders sehen, vielleicht nicht. Doch das tut nichts zur Sache, ich bin jetzt fertig, nun seid ihr dran!