18 Juli 2005

Ferien

So, bei uns ist ja inzwischen schon die x-te Ferienwoche angebrochen und ich hab irgendwie nichts geschafft und die Zeit (fast) nur verdaddelt. Mal abgesehen von der Zeit, die ich mit meiner Freundin verbracht habe.
Dazu sind schließlich Ferien da, oder? Das bestätigt außerdem mein zu-Bett und aufsteh Rhythmus. Um 4Uhr nachts schlafen gehen und dann bis 12Uhr oder 1Uhr mittags schlafen. Es ist schwer daraus zu kommen.. eine Spirale ;)

Trotzdem will ich eigentlich mit diesem Thema nur ansprechen, was wir in den Ferien geschafft haben. Im Moment sind einige nicht da, aber in ein paar Tagen werden hier antworten kommen(hoffe ich).

Das schlimmste, was in den Ferien bis heute geschah, war meiner Meinung nach der Bombenanschlag auf den Londoner öffentlichen Verkehr. Das hätte hier in Hamburg sein können... Aber hing wohl mit politischen Vorgängen zum Irakkrieg zusammen, bei dem unsere es strickt abgelehnt haben Truppen dorthin zu senden. Das heißt aber nicht, dass Deutschland niemals einem Attentat unterliegen wird. Vielleicht sogar schon, wenn die CDU die United States of America unterstützen wird.

Aber ich will nicht nur die schlechte Dinge hervorheben. Was gab/gibt es erfreuliches im Urlaub? Keine Schule usw. Aber was hat euch am meisten Spaß gemacht bisher. Lasst mich Teil haben an euren tollen Erlebnissen. :)

Hauke

05 Mai 2005

Schicksal...?

Image hosted by Photobucket.com

[Bitte haltet mich nicht für völlig verrückt, ich hab nur einfach zu viel Zeit und mach mir zu viele Gedanken, die ich mir vielleicht nicht machen sollte... T___T ]

Was ist das Schicksal?
Gibt es so etwas?
Wenn ja, was steckt hinter ihm?
Ich glaube irgendwie schon, dass es so etwas wie das Schicksal gibt. Hat jeder Mensch sein Schicksal? Ist es bei jedem anders?
Mit dem Schicksal müsste doch auch die Bestimmung des Lebens zusammenhängen.
Jeder Mensch hat seinen Platz auf der Welt.
Wenn es das Schicksal gibt, gibt es dann auch Zufälle?
Wenn man an das Schicksal glaubt, kann man dann an keine Zufälle mehr glauben?
Oder ist es im Grunde dasselbe?
Ich glaube nicht, aber ich weiß es nicht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Zufälle kleine Dinge sind, die das Leben nicht groß beeinflussen. Das Schicksal ist irgendwas, irgendeine Macht, eine Kraft, irgendwas, was unser Leben beeinflusst. Wir können unser Schicksal, sofern es dieses gibt, nicht ändern, nicht beeinflusses. Unser Schicksal beeinflusst uns, es hat uns sozusagen unter Kontrolle.
Heißt das, ich kann mich jetzt zurücklegen und denken, es ist eh alles Schicksal?
Schwere Frage, aber wer so denkt, kann es ja versuchen und gucken ob es ihm dann besser geht.
Man kann ja versuchen die Zufälle zu ändern....vielleicht ändert sich dann auch das Schicksal. Oder es ist das Schicksal, dass jemand genau dies tut.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich zu dem Schicksal schreiben soll. Mir kommen mehr Fragen als Text, den ich schreiben kann.
Wer legt das Schicksal fest?
Kann ich es ändern?
Ist alles Schicksal? Wenn alles Schicksal wär, wäre das Leben vielleicht zu leicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder Streit, jede Träne und jede auch noch so schlechte Note in der Schule Schicksal ist. Vielleicht hat es einen Sinn......vielleicht, aber ist es auch das Schicksal?
Wann ist etwas Schicksal?
Können wir es selber definieren?

Ich kann es nicht, aber wikipedia.de *g*

>>Schicksal
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Das Wort Schicksal (von niederländisch schicksel, »Fakt«, lateinisch fatum, griechisch moira) kann verschiedene Bedeutungen haben.

Einerseits wird als Schicksal eine Art personifizierte höhere Macht begriffen, die ohne menschliches Zutun das Leben einer Person entscheidend beeinflusst. Beispiel: »Das Schicksal meint es gut mit ihr«, »Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt«, etc.

Andererseits versteht man unter Schicksal aber auch die nicht beeinflussbare Bestimmung, das »Los« eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen und damit der Inbegriff unpersönlicher Mächte. Beispiel: »Das Schicksal nahm seinen Lauf«, »Sie hat ein trauriges Schicksal«, etc.

Das Schicksal kann so als Naturgesetzmäßigkeit oder als Gottheit aufgefasst werden. Stets wird dabei mitgedacht bzw. mitempfunden, dass eine lenkende Macht (»die Natur«, »ein Gott«) das Schicksal bestimme – so dass immer auch eine theologische Komponente in den »Schicksals«-Begriff einfließt.

In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Macht. Im frühgriechischen Denken entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als personifizierte Macht (die Moiren, im nordischen Raum die Nornen), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrsche. Das Schicksal im Konzept des Karma bezeichnet die Folgen der Taten und Unterlassungen eines Menschen, die ihm in Form seiner Lebensumstände, Begegnungen und Fähigkeiten im gleichen oder einem nächsten Leben – also unter der Annahme der Reinkarnation – widerfahren. Im Christentum ist die Vorstellung des Schicksals durch die der göttlichen Vorsehung (»Geschick«, Prädestination) ersetzt.<<


Unmei ~ jap. Schicksal

02 Mai 2005

Sinn des Lebens...?

Image hosted by Photobucket.com
Was man bei dieser Überschrift denkt....?!
[Mhm, ich will gar nicht wissen, was ihr jetzt von MIR denkt *gg*]
Ist ein sehr schweres und oft behandeltes Thema, denke ich.
Eingefallen ist es mir vor einigen Stunden auf dem Weg nach Hause.
Ich dachte, ich könnte mal wieder einen Beitrag schreiben, doch ein Thema wollte mir nicht so wirklich einfallen. Na ja, bis ich dann auf dieses hier gestoßen bin. Ich wollte mir zuerst einige Meinungen im Internet durchlesen, aber dann dachte ich, wäre es vielleicht besser, erst die eigene Meinung zu äußern und anschließend vielleicht mal nachzulesen, was die anderen denken.
Das reicht erst mal für die Einleitung, komme ich einfach mal zum Anfang.

Der Sinn des Lebens....wo soll man da anfangen?!
Ich glaube nicht, dass es nur einen Sinn gibt. Man könnte die verschiedenen Aspekte in Gruppen einteilen: Der Sinn für einen selber und er Sinn für die Umwelt. Mit Umwelt ist alles gemeint, was sozusagen übrig bleibt. Mitmenschen, Natur, usw. Dann ist der Sinn jedes Menschen sicher ein anderes, auch ändert er sich evtl oder bekommt neue Aspekte dazu.
Schaut man sich zum Beispiel ein Neugeborenes Kind an. Der Sinn ist es, die Eltern glücklich zu machen, stolz zu machen. Außerdem soll das Kind wachsen, um Ziele zu erreichen und später evtl. selbst Kinder bekommen. Im Alter kommen immer mehr Wege hinzu, mehr Gründe zu Leben. Manche leben für ihre Freude, oder mit ihren Freunden, um es anders auszudrücken. Andere für ihre Hobbies, ihre Leidenschaften. Der Wunsch, Familie zu Gründen, oder für immer frei zu sein, das alles kann ein Teil des Sinnes zu Leben sein. Was es im Endeffekt ist, bleib jedem selbst überlassen. Jeder muss ihn für sich selbst finden.
Mir ist klar, dass man nie die Antwort finden kann. Nicht für sich selber und nicht für andere oder die Menschheit im Allgemeinen. Ich will es auch gar nicht wissen. Was bringt es mir, zu wissen wofür ich lebe? Viel lieber LEBE ich und finde für mich selber einen Teil der Antwort.
Der Sinn kann zum Beispiel auch einfach sein, zufrieden zu sein, um mal ein ganz grobes Beispiel zu nehmen. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass es für viele viel zu oberflächlich ist. Und ja, es ist oberflächlich zu sagen, man lebt um glücklich zu sein. Aber wieso sollte man tiefer gehen? Ist es nicht schon ein Sinn des Lebens, es zufrieden zu meistern? Wieso sollte ich noch weiter denken, es bringt mich eh nicht weiter. Ich meine jetzt nicht nur in diesem Beispiel, ich meine allgemein. Die Menschen wollen für alles eine Erklärung, das kann ich nicht nachvollziehen. Kann natürlich auch daran liegen, dass meine Stärke nicht gerade Mathematik oder Physik ist... Ich will mein Leben auch nicht mit Zahlen oder Formeln auf einem Papier haben, es reizt doch gerade, dass man nicht wirklich weiß, was das Leben ist, was man erlebt, usw. Ich lebe einfach, selbst wenn es keinen Sinn hat, dann eben nicht. Ich will mein Leben nicht verschenken, ich möchte etwas draus machen. Jeder andere Mensch sollte auch die Chance bekommen, zu leben und seinen eigenen Weg zu gehen um vielleicht einen Teil von dem „Sinn des Lebens“ zu finden. Wenn man sich gegenseitig hilft, kommt man weiter. Man kann zusammen leben, und vielleicht ist es auch der Sinn für den einen oder anderen, jemanden zu finden, mit dem man zusammen lebt. Wie schon gesagt, jeder hat seinen eigenen Sinn, auch wenn man sich vielleicht oft nicht klar wird, warum man lebt. Ich finde es gut, wenn man sich Gedanken über sein Leben macht, jedoch muss man sich im Klaren sein, dass man nie die ganze „Wahrheit“ finden kann. Dafür ist das Leben zu kurz. Man sollte sein Leben aber nicht verschwenden, jede Handlung hat auch eine Folge, was jetzt vielleicht aber auch ein anderes Thema ist.
Wenn ich die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens innerhalb einiger Sekunden bekommen könnte, würde ich, wie schon erwähnt, dankend ablehnen. Wenn ich erst mal den Sinn vollständig kenne, hat es dann einen Sinn weiterzuleben? Hätte es sicher, ich glaube auch nicht, dass der Sinn des Lebens einem den Willen gibt zu leben. Also nicht alleine der Sinn hält einen aufrecht. Aber der Wahre Grund ist, dass gerade diese Unwissenheit manchmal ganz gut tun kann. Nicht in allen Dingen, in den wenigsten. Aber in diesem Fall tut sie mir gut. Man weiß nicht, was kommt, man kann die Hoffnung behalten und außerdem behält das Leben so seinen geheimnisvollen Charakter.
Es gibt Fragen, auf die man besser keine Antwort bekommen sollte. Wenn ich fähig wäre, alles zu wissen, warum lebe ich dann. Ich möchte dazulernen, nicht [nur] im schulischen Sinn. Und das kann ich nur, wenn es Dinge gibt, auf die niemand eine Antwort weiß. So bleibt auch die Freiheit jedes Menschen erhalten. Wenn man sich schon anpassen muss, wenn jemand einem schon einredet, dass die Wurzel aus 16 vier ist, dann kann man wenigstens in anderen Dingen denken, wie man will. Durch die ganze übertriebene Forschung wird einem doch im Endeffekt auch nur die Freiheit genommen [Bezogen auf solche Forschungen, die größtenteils unnötig sind, sowie solche, die sich mit Fragen wie „dem Sinn des Lebens“ u.ä. beschäftigen]. Das soll nicht heißen, dass ich gegen Fortschritt oder Forschung bin, es geht mir nur um bestimmte Aspekte der Forschung.
Kurz, jeder Mensch muss der Frage nach dem Sinn des Lebens selbst nachgehen, falls es ihn interessiert. Ich denke, jeder macht sich mal drüber Gedanken. Ich hab dies jetzt auch mal einigermaßen ausführlich getan und hab meine Gedanken jetzt sogar festgehalten, auch gut. Ich bin mir sicher, mit der Zeit denke ich anders. Vielleicht werde ich alles komplett anders sehen, vielleicht nicht. Doch das tut nichts zur Sache, ich bin jetzt fertig, nun seid ihr dran!

29 April 2005

Schlechte Laune

Hallo!
Dies hier wird ein Thread, in dem jeder ein Comment schreiben soll, wenn er von irgendetwas genervt ist! Aber bitte sinnvolle Dinge, vielleicht kann man dann auch wieder aufgeheitert werden oder irgendwie geholfen werden!

Was mich heute total angewidert hat war die Lateinarbeit, weil ich sie selbst total in Eimer gehauen habe! Außerdem kommt dann noch der Rest des Schultages hinzu.
Man und dann heute nach der Schule freu ich mich auf einen entspannten Schultag, aber nein, da sitzt dieses ********* und dann ist mir der Appetit vergangen, obwohl ich Hunger hatte.
Und jetzt kann mich echt alles aus der Fassung bringen, selbst diese Fliege, die hier rumschwirrt und nervt, würde ich am liebsten Foltern und die Augen auskratzen!!!

Alles was euch bedrückt und nervt; schwere Gedanken, nervende Familie.
Aufschreiben und hier rein!!!

28 April 2005

Gut oder Schlecht...?

Mhm...fragt mich nicht, wie ich darauf gekommen bin, und Lesen auf eigene Gefahr..., ist doch schon recht merkwürdig was ich da zusammengekritzelt hab...

Gut und schlecht ist eigentlich wie warm und kalt, ein totaler Gegensatz.
Doch manchmal sind die beiden Eigenschaften so dicht nebeneinander, dass man nicht erkennt, was gut ist, und was nicht. Wenn sich ein Überfall ereignet, hat die Mehrheit doch sicher dieselbe Meinung. Es ist etwas Schlechtes, man ist sich einig. Aber in einigen Dingen frag ich mich oft, was denn eigentlich richtig ist.
Es kommt auf die Sichtweise an, denk ich. Man kann eigentlich gar nicht definieren, was gut ist, und was schlecht. Was richtig ist, und was falsch ist. Man kann nur sagen, was diese Eigenschaften bedeuten. Ich kann sagen, dass das Wort „gut“ etwas positives aussagt, aber ich kann nicht sagen, ob zum Beispiel ein Apfel gut ist. Sicher ist es gut für die Ernährung, aber nicht für Menschen, die eine Allergie haben.
So ist es auch in anderen Dingen.
Es hilft nicht zu wissen, was richtig ist. Denn es ist es nicht immer. Es ist kompliziert zu sagen, aber ist nicht alles, was gut ist, auch schlecht? Je besser etwas ist, desto schlechter ist es. Das kann man schon in den alltäglichsten Dingen beweisen. Gewinnt in einem Finale eine Mannschaft, ist es gut für sie, für die andere ist es schlecht.
Und außerdem ist nicht alles, was gut ist, richtig.
„Egal was man tut, es ist falsch“, wie oft hab ich das schon gehört...aber dann müsste es doch auch andere Sichtweisen geben, d.h. es müsste doch auch irgendwie richtig sein?!
Gehören die Gegensätze nicht zwangsläufig zusammen?
Ohne gut gäbe es kein schlecht, ohne falsch kein richtig.
Was wäre ein Märchen ohne gut und böse?
Wie soll etwas gut sein, wenn nichts Schlechtes existiert? Könnte man dann nicht auch sagen, alles gut machen muss in irgendeiner Weise schlecht sein?
Allein schon bei der alltäglichen Frage „Wie geht es dir?“ kann man gar nicht wirklich die Antwort verstehen.
Heißt sie „gut“, so geht man davon aus, es sei alles normal. Meint das Wort an sich nicht eigentlich „mehr“ als nur das? Erst wenn man sagt, es gehe einem „sehr gut“, oder man dabei besonders auffällig lächelt, erst dann bekommt das Wort „gut“ in diesem Fall eine richtige Aussage. Wobei das Wort „richtig“ dann schon wieder fragwürdig ist, vielleicht ist es ja auch falsch.
Sagt man „Mir geht`s schlecht“, stellt sich die Frage: Was ist schlecht?
Schlecht im Vergleich zu sonst? Geht es der Person wirklich schlecht, oder soll dies etwas anderes bewirken? Nur weil man nicht im Lotto gewonnen hat, muss es einem ja nicht gleich schlecht gehen. In der heutigen Welt kann man ja schon froh sein, wenn man überhaupt ein Dach über dem Kopf hat und gesund ist!
Stellt euch mal folgende Situation vor: Ein gesunder, wohlhabender Mann [oder auch Frau, spielt keine Rolle] sieht plötzlich eine Beule an seinem neuen Auto. Wird er daraufhin gefragt, wie es ihm gehe, würde er sicher gereizt „Schlecht!“ antworten.
Ein kranker Mensch dagegen bekommt im Krankenhaus Besuch von seinen Freunden und seiner Familie. Diese Person würde sicher antworten, ihr ginge es gut.
Aber was kann man jetzt daraus erkennen? Wie es der Person wirklich geht? Was ist schlecht, was ist gut? Wie man sieht spielt es doch irgendwie kaum eine große Rolle, wie man antwortet. Wie es einem wirklich geht, erfährt man ja doch nicht. Man kann nur erahnen, wie die Person genau in diesem Moment denkt, fühlt. Ob sie sauer ist, froh oder anders gelaunt. Und wie häufig hört man diese Frage einfach nur gestellt, da macht es keinen Sinn lange darüber zu reden, wie es einem wirklich geht, es interessiert ja doch keinen.
Die Worte „gut“ und „schlecht“ sagen doch eigentlich nur etwas, wenn man die Hintergründe, die Situation kennt.
Und...gibt es überhaupt ein Gut und ein Schlecht? Gibt es Richtig und Falsch? Ist alles, was gut ist richtig? Und alles was falsch ist, schlecht?Gut ist nicht gleich gut, nie. Der Begriff sagt uns doch eigentlich nicht mehr als das Wort „schlecht“, wobei sie doch eigentlich Gegensätze sind...

Irgendwie ist das alles paradox...

Gran Canaria