Gut oder Schlecht...?
Mhm...fragt mich nicht, wie ich darauf gekommen bin, und Lesen auf eigene Gefahr..., ist doch schon recht merkwürdig was ich da zusammengekritzelt hab...
Gut und schlecht ist eigentlich wie warm und kalt, ein totaler Gegensatz.
Doch manchmal sind die beiden Eigenschaften so dicht nebeneinander, dass man nicht erkennt, was gut ist, und was nicht. Wenn sich ein Überfall ereignet, hat die Mehrheit doch sicher dieselbe Meinung. Es ist etwas Schlechtes, man ist sich einig. Aber in einigen Dingen frag ich mich oft, was denn eigentlich richtig ist.
Es kommt auf die Sichtweise an, denk ich. Man kann eigentlich gar nicht definieren, was gut ist, und was schlecht. Was richtig ist, und was falsch ist. Man kann nur sagen, was diese Eigenschaften bedeuten. Ich kann sagen, dass das Wort „gut“ etwas positives aussagt, aber ich kann nicht sagen, ob zum Beispiel ein Apfel gut ist. Sicher ist es gut für die Ernährung, aber nicht für Menschen, die eine Allergie haben.
So ist es auch in anderen Dingen.
Es hilft nicht zu wissen, was richtig ist. Denn es ist es nicht immer. Es ist kompliziert zu sagen, aber ist nicht alles, was gut ist, auch schlecht? Je besser etwas ist, desto schlechter ist es. Das kann man schon in den alltäglichsten Dingen beweisen. Gewinnt in einem Finale eine Mannschaft, ist es gut für sie, für die andere ist es schlecht.
Und außerdem ist nicht alles, was gut ist, richtig.
„Egal was man tut, es ist falsch“, wie oft hab ich das schon gehört...aber dann müsste es doch auch andere Sichtweisen geben, d.h. es müsste doch auch irgendwie richtig sein?!
Gehören die Gegensätze nicht zwangsläufig zusammen?
Ohne gut gäbe es kein schlecht, ohne falsch kein richtig.
Was wäre ein Märchen ohne gut und böse?
Wie soll etwas gut sein, wenn nichts Schlechtes existiert? Könnte man dann nicht auch sagen, alles gut machen muss in irgendeiner Weise schlecht sein?
Allein schon bei der alltäglichen Frage „Wie geht es dir?“ kann man gar nicht wirklich die Antwort verstehen.
Heißt sie „gut“, so geht man davon aus, es sei alles normal. Meint das Wort an sich nicht eigentlich „mehr“ als nur das? Erst wenn man sagt, es gehe einem „sehr gut“, oder man dabei besonders auffällig lächelt, erst dann bekommt das Wort „gut“ in diesem Fall eine richtige Aussage. Wobei das Wort „richtig“ dann schon wieder fragwürdig ist, vielleicht ist es ja auch falsch.
Sagt man „Mir geht`s schlecht“, stellt sich die Frage: Was ist schlecht?
Schlecht im Vergleich zu sonst? Geht es der Person wirklich schlecht, oder soll dies etwas anderes bewirken? Nur weil man nicht im Lotto gewonnen hat, muss es einem ja nicht gleich schlecht gehen. In der heutigen Welt kann man ja schon froh sein, wenn man überhaupt ein Dach über dem Kopf hat und gesund ist!
Stellt euch mal folgende Situation vor: Ein gesunder, wohlhabender Mann [oder auch Frau, spielt keine Rolle] sieht plötzlich eine Beule an seinem neuen Auto. Wird er daraufhin gefragt, wie es ihm gehe, würde er sicher gereizt „Schlecht!“ antworten.
Ein kranker Mensch dagegen bekommt im Krankenhaus Besuch von seinen Freunden und seiner Familie. Diese Person würde sicher antworten, ihr ginge es gut.
Aber was kann man jetzt daraus erkennen? Wie es der Person wirklich geht? Was ist schlecht, was ist gut? Wie man sieht spielt es doch irgendwie kaum eine große Rolle, wie man antwortet. Wie es einem wirklich geht, erfährt man ja doch nicht. Man kann nur erahnen, wie die Person genau in diesem Moment denkt, fühlt. Ob sie sauer ist, froh oder anders gelaunt. Und wie häufig hört man diese Frage einfach nur gestellt, da macht es keinen Sinn lange darüber zu reden, wie es einem wirklich geht, es interessiert ja doch keinen.
Die Worte „gut“ und „schlecht“ sagen doch eigentlich nur etwas, wenn man die Hintergründe, die Situation kennt.
Und...gibt es überhaupt ein Gut und ein Schlecht? Gibt es Richtig und Falsch? Ist alles, was gut ist richtig? Und alles was falsch ist, schlecht?Gut ist nicht gleich gut, nie. Der Begriff sagt uns doch eigentlich nicht mehr als das Wort „schlecht“, wobei sie doch eigentlich Gegensätze sind...
Irgendwie ist das alles paradox...
Gut und schlecht ist eigentlich wie warm und kalt, ein totaler Gegensatz.
Doch manchmal sind die beiden Eigenschaften so dicht nebeneinander, dass man nicht erkennt, was gut ist, und was nicht. Wenn sich ein Überfall ereignet, hat die Mehrheit doch sicher dieselbe Meinung. Es ist etwas Schlechtes, man ist sich einig. Aber in einigen Dingen frag ich mich oft, was denn eigentlich richtig ist.
Es kommt auf die Sichtweise an, denk ich. Man kann eigentlich gar nicht definieren, was gut ist, und was schlecht. Was richtig ist, und was falsch ist. Man kann nur sagen, was diese Eigenschaften bedeuten. Ich kann sagen, dass das Wort „gut“ etwas positives aussagt, aber ich kann nicht sagen, ob zum Beispiel ein Apfel gut ist. Sicher ist es gut für die Ernährung, aber nicht für Menschen, die eine Allergie haben.
So ist es auch in anderen Dingen.
Es hilft nicht zu wissen, was richtig ist. Denn es ist es nicht immer. Es ist kompliziert zu sagen, aber ist nicht alles, was gut ist, auch schlecht? Je besser etwas ist, desto schlechter ist es. Das kann man schon in den alltäglichsten Dingen beweisen. Gewinnt in einem Finale eine Mannschaft, ist es gut für sie, für die andere ist es schlecht.
Und außerdem ist nicht alles, was gut ist, richtig.
„Egal was man tut, es ist falsch“, wie oft hab ich das schon gehört...aber dann müsste es doch auch andere Sichtweisen geben, d.h. es müsste doch auch irgendwie richtig sein?!
Gehören die Gegensätze nicht zwangsläufig zusammen?
Ohne gut gäbe es kein schlecht, ohne falsch kein richtig.
Was wäre ein Märchen ohne gut und böse?
Wie soll etwas gut sein, wenn nichts Schlechtes existiert? Könnte man dann nicht auch sagen, alles gut machen muss in irgendeiner Weise schlecht sein?
Allein schon bei der alltäglichen Frage „Wie geht es dir?“ kann man gar nicht wirklich die Antwort verstehen.
Heißt sie „gut“, so geht man davon aus, es sei alles normal. Meint das Wort an sich nicht eigentlich „mehr“ als nur das? Erst wenn man sagt, es gehe einem „sehr gut“, oder man dabei besonders auffällig lächelt, erst dann bekommt das Wort „gut“ in diesem Fall eine richtige Aussage. Wobei das Wort „richtig“ dann schon wieder fragwürdig ist, vielleicht ist es ja auch falsch.
Sagt man „Mir geht`s schlecht“, stellt sich die Frage: Was ist schlecht?
Schlecht im Vergleich zu sonst? Geht es der Person wirklich schlecht, oder soll dies etwas anderes bewirken? Nur weil man nicht im Lotto gewonnen hat, muss es einem ja nicht gleich schlecht gehen. In der heutigen Welt kann man ja schon froh sein, wenn man überhaupt ein Dach über dem Kopf hat und gesund ist!
Stellt euch mal folgende Situation vor: Ein gesunder, wohlhabender Mann [oder auch Frau, spielt keine Rolle] sieht plötzlich eine Beule an seinem neuen Auto. Wird er daraufhin gefragt, wie es ihm gehe, würde er sicher gereizt „Schlecht!“ antworten.
Ein kranker Mensch dagegen bekommt im Krankenhaus Besuch von seinen Freunden und seiner Familie. Diese Person würde sicher antworten, ihr ginge es gut.
Aber was kann man jetzt daraus erkennen? Wie es der Person wirklich geht? Was ist schlecht, was ist gut? Wie man sieht spielt es doch irgendwie kaum eine große Rolle, wie man antwortet. Wie es einem wirklich geht, erfährt man ja doch nicht. Man kann nur erahnen, wie die Person genau in diesem Moment denkt, fühlt. Ob sie sauer ist, froh oder anders gelaunt. Und wie häufig hört man diese Frage einfach nur gestellt, da macht es keinen Sinn lange darüber zu reden, wie es einem wirklich geht, es interessiert ja doch keinen.
Die Worte „gut“ und „schlecht“ sagen doch eigentlich nur etwas, wenn man die Hintergründe, die Situation kennt.
Und...gibt es überhaupt ein Gut und ein Schlecht? Gibt es Richtig und Falsch? Ist alles, was gut ist richtig? Und alles was falsch ist, schlecht?Gut ist nicht gleich gut, nie. Der Begriff sagt uns doch eigentlich nicht mehr als das Wort „schlecht“, wobei sie doch eigentlich Gegensätze sind...
Irgendwie ist das alles paradox...


13 Comments:
so, schreibt was ihr wollt, seid ehrlich ;)
ich bin gleich eh weg, bei soner doofen extra chorprobe und irgendwann gegen 21:45~22h da.... ;)
Ich finde, dass du diesen Gegensatz zwischen gut und schlecht "gut" erläutert hast!
Ein weiteres Bsp für den unterschied: "Richtig und Falsch" sind die unterschiedlichen Kulturen der Menschen, niemand kann behaupten, dass das Christentum "richtig" ist und der Islam "falsch" oder das alle Bürger der USA kurzsichtig sind und wir hier besser.
Aber der Mensch strebt nach Perfektion und jeder will der "Beste" sein, da stempelt man oft mit besser und schlechter ab und Komplexe und Depressionen gehören auch dazu, " Sie ist viel besser als ich, er macht das toller als ich, die sieht besser aus, als ich" usw!
Alles Dinge, die völlig überflüssig sind... aber tjaja:
Der Mensch ist leider nicht naiv, der Mensch ist leider primitiv! (Marius Müller-Westernhagen, Freiheit)
Hab ich Nils auch schon gesagt!
Alles gelassen sehen (ich hasse alle Lehrer, die keine menschlichen Gefühle haben)<<< soviel dazu
Moseph
Wie du sagtest Gut und Schlecht liegen irgendwie dicht zusammen, wenn etwas für jemanden gut ist, ist es für jemanden anderen schlecht. Wie bei Chemie: wenn irgendwo was negativ ist muss wo anders dafür was positiv sein ;) es muss immer alles im Glaichgewicht sein, deshalb sind Gut und Schlecht und Richtig und Falsch irgendwie keine Worte die fest definiert werden können, es hängt immer vom betrachter ab. wie bei dem vergleich mit den fußballmanschaften.
Eigentlich heißt das ja auch, dass es nicht allen Menschen gut gehen kann, oder lieg ich da falsch?
(was hab ich wieder für einen STUSS fabriziert)
Nein, kein Stuss!
ich frag mich, warum jeder bei solchen Gedanken immer gleich sagt, dass die idiotisch wären oder übertrieben oder sowas?! Aber das sind ganz normale Gedanken, oder?
Aber wenn es Stuss ist, dann sollte das kommen:
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten."
Aber wir schreiben das auf, was wir uns denken, keinen "Scheiß".
Also, sowas will ich nicht mehr hören :) :) :)
STUSS HAUKE ;)
Schon richtig, wenn man selber findet dass es stuss is sollt man snicht schreiben
mhm, na ja, ich schreib auch manchmal das auf, wo ich denk es ist stuss *g* oder ich sags...leider^^"
ich find ihr habt völlig recht, einmal das mit der kultur, und auch das mit der Perfektion! Und das dumme ist wirklich, dass so vieles überflussig ist, und doch so wichtig [für die meisten]...
ja, ich hasse die lehrer auch, die keine menschlichen gefühle haben *grrr*
und zu nils, jaaa...hast auch recht denk ich. wie soll es auch allen menschen gut gehen...da ist nur eben das problem, alle wünschten sich, es gäbe nichts schlechtes, keine schlechten tage, schlechtes wetter, schlechte situationen.....aber wenn es das nicht geben würde, wären auch keine guten dinge da....
ich merk das selber, wenn ich zum beispiel krank bin. selbst wenns nur ne leichte erkältung ist, erst dann merk ich manchmal, wie gut es ist, wenn man gesund ist...oder um noch beim thema gesundheit zu bleiben...was manche menschen für krankheiten haben, da bekomm ich wirklich ein schlechtes gefühl, wenn ich sage, mir geht es schlecht....versteht ihr was ich mein?! Ist vielleicht übertrieben, aber manchmal kommen mir solche gedanken....andere meistern ihr leben so gut sie können und sind zufrieden, trotz verschiedener probleme, was auch immer es für welche sind...
damit will ich aber nicht sagen, dass es anderen leuten zwangsläufig gut gehen muss, dann wär ich ja auch ne tolle ausnahme :P
ach ja,...und es ist auch so, egal was man macht [wie gesagt], es kann immer irgendwie falsch sein...
ich kenn genug situationen, in denen gut=schlecht ist *grmpf*
aber was solls....das leben muss weiter gehen...[was für ein scheiß spruch ~_~]
Man ist eigener Schmied für sein eigenes Glück! (oder so)
und
jeder hat sein Schicksal selbst in der Hand.
also, nicht vor einem Problem wegerennnen(so wie ich, bin ein gutes Beispiel), sonder anpacken!
Wenn man erst einmal die schlechte Zeit überwunden hat, geht es einem in der "guten" Zeit sehr viel besser...
fragt sich nur wann die gute zeit kommt...wart schon 16 jahre das ist zu viel -____-"
und ich glaub eher das schicksal hat mich in der hand....
Ich glaube so wie du es beschreibst, ist man nach dem inneren gefühl des menschen zu gehen. <--- klingt komisch, ist aber so.
der typ im krankenhaus(ich geh mal davon aus er hat ne ernste krankheit) weiß das es ihm schlecht geht, was für probleme seine krankheit mit sich bringt.
In sofern ist er glücklich mit seiner situation, in seinem lebensstandard zur jetzigen zeit geht es ihm gut, wenn er gerade symtome der krankheit hätte(kotzen, durchfall, fieber usw.) würde er wahrscheinlich auch "schlecht" antworten.
Anders isses mit dem gesunden mann, er hat ein anderen lebensstandart zur zeit, so ist für ihn eine beule im auto nicht annehmbar.
okok ich bin jetzt garnicht auf das obrige eingegangen mit dem inneren gange des menschens...
wieso schreibt ihr auch immer so lange texte...
was hattn das jetzt damit zu tun?
<--- shizo?
was ich sagen wollte eigentlich, ist die innere einstellung die zählt, ob man in der regel ein positiver oder negativ gestimmter mensch ist, so wie die sache aus meinen text mit dem wie jenny reagieren würde...
so verlabert hab ich mich und will noch lateintext durchlesen...
<---pg
wieso sind lange texte doof?? *gg*
ja, irgendwie ist das wohl wahr, das mit der beule und dem kranken menschen, aber trotzdem....egal xD
ich würd ja am liebsten mehr schreiben, aber ich sitz hier mit schuhen, jacke und meiner tasche, muss gaaanz mega schnell weg und dann zum geburtstag vonn an^^"
boah, hab zu viele erdbeeren gegessen...*kotz*, egal...
zum glück haben wir jez ferien, freu mich schon auf weitere texte hehe :P
Thank you!
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